Aufgaben - Interne Validität: Unterschied zwischen den Versionen

Aus eLearning - Methoden der Psychologie - TU Dresden
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(6 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Nav|Navigation|U Wissenschaftliches Arbeiten|Übungen|Hauptseite}}
{{Nav|Navigation|U Wissenschaftliches Arbeiten|Aufgaben - Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens|Hauptseite}}


Der folgenden Bereich beinhaltet Fragen zur internen Validität. Alle Fragen sind Multiple Choice Fragen, d.h. es können immer mehrere Antworten richtig sein. Klicken Sie zur Beantwortung einer Frage die korrekten Antwortmöglichkeiten an. Um Ihre Ergebnisse auszuwerten, wählen Sie bitte den Button "Speichern" am unteren Ende der Seite.  
Der folgenden Bereich enthält Fragen zur internen Validität. Alle Fragen sind Multiple Choice Fragen, d.h. es können immer mehrere Antworten richtig sein. Klicken Sie zur Beantwortung einer Frage die korrekten Antwortmöglichkeiten an. Um Ihre Ergebnisse auszuwerten, wählen Sie bitte den Button "Speichern" am unteren Ende der Seite.  


Für jede vollständig richtig beantwortete Frage erhalten Sie einen Punkt. Für falsche beantwortete Fragen werden Ihnen keine Punkte abgezogen. Sie können diese Einstellung jedoch beliebig verändern. Ihre Gesamtpunktzahl finden Sie am unteren Seitenende.  
Für jede vollständig richtig beantwortete Frage erhalten Sie einen Punkt. Für falsche beantwortete Fragen werden Ihnen keine Punkte abgezogen. Sie können diese Einstellung jedoch beliebig verändern. Ihre Gesamtpunktzahl finden Sie am unteren Seitenende.  
Zeile 8: Zeile 8:
<quiz shuffleanswers=true>
<quiz shuffleanswers=true>


{QuestionA
{Die interne Validität gibt an, ...
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
- wie repräsentativ Untersuchungsergebnisse sind.
- Incorrect answer.
+ ob mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können.
+ Correct answer.
- ob Untersuchungsergebnisse auf andere Personen generalisiert werden können.
- Incorrect answer.
+ ob Untersuchungsergebnisse eindeutig interpretierbar sind.
+ ob Untersuchungsergebnisse auf eine Verursachung durch die UV zurückgeführt werden können.
- wie viele Versuchspersonen bei der zweiten Messung ausgefallen sind.


{QuestionB
{Die interne Validität wird beeinflusst durch:
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ Reifung
- Incorrect answer.
- Interferenzen mehrfacher Behandlungen
+ Correct answer.
+ Statistische Regression
- Incorrect answer.
+ Zeiteinflüsse
- soziale Erwünschtheit
- Halo-Effekt


{QuestionB
{Die interne Validität wird beeinflusst durch:
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
- Reaktivität der Untersuchungsbedingungen
- Incorrect answer.
+ Veränderung der Messinstrumente
+ Correct answer.
+ Testeffekte
- Incorrect answer.
- Hawthorne-Effekt
+ Auswahlverzerrung
+ Experimentelle Mortalität
- Stichprobenfehler


{QuestionB
{Welche sind keine Einflussfaktoren auf die Interne Validität?
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
- Testeffekte
- Incorrect answer.
- Statistische Regression
+ Correct answer.
- Experimentelle Mortalität
- Incorrect answer.
+ Stichprobenfehler
- Veränderung der Messinstrumente
- Auswahlverzerrung
- Reifung
- Zeiteinflüsse
+ Interferenzen mehrfacher Behandlungen
+ Reaktivität der Untersuchungsbedingungen


{QuestionB
{Welches sind Einflussgrößen auf die interne Validität von psychologischen Untersuchungen?
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ die Art der Zuteilung von Vpn auf die Versuchsgruppen
- Incorrect answer.
- das Skalenniveau der Messwerte
+ Correct answer.
+ die Tendenz der Veränderung extremer Ausgangswerte in Richtung Mittelwert
- Incorrect answer.
+ die Ausfallrate von Versuchspersonen
- die Sensibilisierung der Vpn auf das Treatment durch eine Vorhermessung


{QuestionB
{Welche Aussagen sind richtig?
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ Maßnahmen, welche die externe Validität steigern, verringern oft die interne Validität.
- Incorrect answer.
- Je höher die interne Validität, umso höher die externe Validität.
+ Correct answer.
+ Maßnahmen, welche die interne Validität steigern, verringern oft die externe Validität.
- Incorrect answer.
- Interne Validität und externe Validität sind immer gleich hoch.
+ Ohne ausreichende interne Validität ist die externe Validität nicht gegeben.
- Je niedriger die interne Validität, umso höher die externe Validität.


{QuestionB
{Auswahlverzerrungen sind...
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ dann gegeben, wenn sich Versuchs- und Kontrollgruppen bereits vor der Untersuchung in mind. 1 relevanten Merkmal unterscheiden.
- Incorrect answer.
- Testeffekte.
+ Correct answer.
- Verzerrungen aufgrund der Veränderungen von Versuchspersonen (z.B. durch Lernen oder Ermüdung).
- Incorrect answer.
+ Verzerrungen aufgrund von selektiven Stichproben.
+ Selektionseffekte.
- Verzerrungen aufgrund des Ausfalls von Versuchspersonen innerhalb einer langen Untersuchung.


{QuestionB
{Experimentelle Mortalität bezeichnet...
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
- eine Einschränkung der externen Validität.
- Incorrect answer.
- eine Verzerrung aufgrund von selektiven Stichproben.
+ Correct answer.
- das Versterben von Versuchspersonen aufgrund von gefährlichen und unethischen Experimenten.
- Incorrect answer.
- Veränderungen innerhalb der Person.
+ eine Einschränkung der internen Validität.
+ einen Ausfall von Versuchspersonen z.B. durch Umzug.


{QuestionB
{In welchen Fällen können sich so genannte "experimentelle Einbußen" nachteilig auf die interne Validität einer Untersuchung auswirken?
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ wenn sie nur in der Versuchsgruppe auftreten
- Incorrect answer.
+ wenn sie nur in der Kontrollgruppe auftreten
+ Correct answer.
- wenn sie Versuchs- und Kontrollgruppen gleichermaßen betreffen
- Incorrect answer.
+ wenn sie in Versuchs- und Kontrollgruppen unterschiedlich sind


{QuestionB
{Selektionseffekte sind…
|type="[]"}
|type="[]"}
+ Correct answer.
+ Verzerrungen aufgrund von selektiven Stichproben.
- Incorrect answer.
- Verzerrungen aufgrund der Veränderungen von Versuchspersonen (z.B. durch Lernen oder Ermüdung).
+ Correct answer.
+ Auswahlverzerrungen.
- Incorrect answer.
+ dann gegeben, wenn sich Versuchs- und Kontrollgruppen bereits vor der Untersuchung in mindestens einem relevanten Merkmal unterscheiden.
+ Einflussfaktoren auf die interne Validität.
- Verzerrungen aufgrund des Ausfalls von Versuchspersonen innerhalb einer langen Untersuchung.
 
{Reifung bezeichnet…
|type="[]"}
+ Veränderungen z.B. durch Lernen.
- Veränderungen z.B. durch veränderte Jahreszeiten.
+ eine Einschränkung der internen Validität.
- eine Einschränkung der externen Validität.
- Veränderungen außerhalb der Person.
+ Veränderungen innerhalb der Person.
 
{Die interne Validität von Untersuchungsergebnissen kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, unter anderem auch durch "Zeiteinflüsse" und "Reifung". Welche der folgenden Aussage(n) ist / sind korrekt?
|type="[]"}
+ Die Ursache der Reifung liegt in der Person, die für die Zeiteinflüsse in der Umgebung.
- Es sind Bezeichnungen für denselben Sachverhalt.
- Zeiteinflüsse beeinflussen das Untersuchungsergebnis stark, Reifungseinflüsse dagegen nur schwach.
- Zeiteinflüsse sind durch den Versuchsleiter kontrollierbar, der Einfluss der Reifung nicht.
 
{Reifung (maturation) als ein Faktor, der die Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen kann…
|type="[]"}
- bedeutet, dass die Messung an sich Einfluss auf die abhängige Variable hat.
+ ist ein Einfluss, der zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable einwirken kann.
- ist die Tendenz einer Person, sich bei einer extremen Merkmalsausprägung in der Erstmessung in nachfolgenden Tests dem Gruppenmittel zu nähern.
+ wird definiert als biologisch-psychologische Veränderungen, die zwischen den Messungen innerhalb der Versuchspersonen auftreten.
+ ist z.B. durch die Bildung einer zusätzlichen Untersuchungsgruppe zur Experimentalgruppe - einer Kontrollgruppe - zu kontrollieren.
 
{Testeffekte liegen vor, wenn…
|type="[]"}
- Versuchspersonen bei einer zweiten Messung ausgefallen sind.
- sich die untersuchten Gruppen bereits vor der Untersuchung in einem relevanten Merkmal unterschieden haben.
- Veränderungen innerhalb der Person auftreten.
+ der Test selbst das zu Messende beeinflusst.
 
{Testeffekte können Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen. Diese Effekte…
|type="[]"}
- bedeuten, dass zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable äußere Einflüsse einwirken
+ kann man durch Einführung einer unbehandelten Kontrollgruppe im prä-post-Test-Design kontrollieren
+ bedeuten, dass die Messung an sich Einfluß auf die abhängige Variable hat
- bedeuten, dass zwischen den Meßzeitpunkten innerhalb der Versuchsteilnehmer biologisch- psychologische Veränderungen auftreten
 
{Statistische Regression muss beachtet werden, wenn…
|type="[]"}
+ Extremgruppen untersucht werden.
- einige der Versuchspersonen an einer zweiten Messung nicht mehr teilnehmen.
- Lerneffekte und Ermüdungseffekte die Ergebnisse der Nachhermessung verzerren.
+ bei einer zweiten Messung eine Tendenz der Messwerte zur Mitte verzeichnet werden kann, die nicht auf die UV zurückzuführen ist.
 
{Kreuzen Sie alle Bedingungen an, die notwendig sind, damit ein Regressionseffekt als Störfaktor der internen Validität in Erscheinung treten kann.
|type="[]"}
-  Es müssen mindestens 2 Gruppen am Experiment teilnehmen.
+ Mindestens eine Versuchsgruppe muss eine Extremgruppe sein.
- Die Zeitabstände zwischen den Messungen müssen weit auseinander liegen.
+ Die Vpn müssen 2 mal gemessen werden.
- Das Messinstrument darf keine perfekte Auswertungsobjektivität aufweisen.
 
{Zeiteinflüsse sind…
|type="[]"}
+ eine Einschränkung der internen Validität.
+ Veränderungen z.B. durch veränderte Jahreszeiten.
- Veränderungen z.B. durch Lernen.
- Veränderungen innerhalb der Person.
- eine Einschränkung der externen Validität.
+ Veränderungen außerhalb der Person.
 
{Zeiteinflüsse (history) können Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen. Diese Effekte bedeuten, dass…
|type="[]"}
- die Messung an sich Einfluss auf die abhängige Variable hat.
- zwischen den Meßzeitpunkten innerhalb der Versuchsteilnehmer biologisch-psychologische Veränderungen auftreten.
+ zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable äußere Einflüsse einwirken.
 
{Was gibt an, ob die Ergebnisse einer Untersuchung auf die Manipulation einer UV zurückgeführt und mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können?
|type="[]"}
- Retestreliabilität
- Objektivität
+ Interne Validität
- Externe Validität
 
{Interne Validität…
|type="[]"}
- liegt immer dann vor, wenn Daten unabhängig vom Forscher zustande kommen.
- bezeichnet die Generalisierbarkeit und Repräsentativität von Untersuchungsergebnissen. Das heißt, ob von dem erhobenen Verhalten auf Verhalten über die Untersuchungssituation, die Versuchspersonen und den Untersuchungszeitraum hinaus generalisiert werden kann.
+ gibt an, ob die Ergebnisse einer Untersuchung auf die Manipulation einer UV zurückgeführt und mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können.
- bezeichnet die Überlagerung von Effekten verschiedener unabhängiger Variablen und Kovariablen.
 
{In der Entwicklungspsychologie werden Längsschnittuntersuchungen durchgeführt, die mitunter mehr als 10 Jahre dauern (z. B. Aggressivitätsentwicklung vom Säugling bis zum Erwachsenen). An einer repräsentativen Stichprobe in der BRD sei eine derartige Studie durchgeführt worden, wobei über einen Zeitraum von 20 Jahren jährlich die Aggressivität gemessen wurde. Mit welchem/welchen der folgenden Störfaktor(en) muss man rechnen?
|type="[]"}
+ experimentelle Einbußen
- Selektionseffekt
+ Testeffekte
+ Änderung der Messinstrumente
- Regressionseffekt
 
{Untersucht werden soll, ob durch ein bestimmtes Lernprogramm ein Zuwachs der Intelligenz zu verzeichnen ist. Dazu lässt man vor Versuchsbeginn die Teilnehmer(innen) einen Intelligenztest bearbeiten. Nach Absolvierung des Lernprogramms wird wiederum die Intelligenz gemessen, mit dem gleichen Verfahren, das vor Beschäftigung mit dem Lernprogramm verwendet wurde. Es zeigt sich ein Anstieg des durchschnittlichen IQ von 104 auf 112 Punkte.
|type="[]"}
- Aus diesem Ergebnis kann man eindeutig schließen, dass das durchgeführte Lernprogramm zu einer Verbesserung des IQ führt.
- Im angeführten Beispiel sind Testeffekte (testing) kontrolliert.
+ Um die Verbesserung des IQ auf das Lernprogramm zurückführen zu können, ist eine Kontrollgruppe erforderlich.
- Im angeführten Beispiel sind Zeiteffekte (history) kontrolliert.
+ Aus diesem Ergebnis kann man nicht eindeutig schließen, dass das durchgeführte Lernprogramm zu einer Erhöhung des IQ führt.
- Im angeführten Beispiel sind Reifungseffekte (maturation) kontrolliert.
 
{Welche Aussage charakterisiert den nachfolgenden Versuchsplan zutreffend?
[[Datei: IntVal27.jpg]]
|type="[]"}
- Es kann eine bitone Beziehung zwischen UV und AV untersucht werden.
+ Der Versuchsplan ist intern valide.
- Die Nachmesswerte sind nicht interpretierbar, weil die Vormesswerte fehlen.
 
{Welche Aussage(n) charakterisiert/charakterisieren den nachfolgenden Versuchsplan zutreffend?
[[Datei:IntVal28.jpg]]
 
AV: Reaktionszeit;
X1: 0,3‰ Blutalkoholkonzentration;
X2: 0,8‰ Blutalkoholkonzentration;
X3: 1,8‰ Blutalkoholkonzentration
|type="[]"}
- Die Nachmesswerte sind nicht interpretierbar, weil die Vormesswerte fehlen.
+ Mit diesem Versuchsplan kann geprüft werden, ob eine bitone Beziehung zwischen UV und AV existiert.
+ Der Versuchsplan ist intern valide.
- Es kann eine tritone Beziehung zwischen UV und AV untersucht werden.
 
{Was versteht man unter statistischer Regression als Störfaktor der internen Validität?
|type="[]"}
- Statistische Regression bedeutet, dass die Messwerte auf frühere Erlebnisse und Vorgänge zurückzuführen sind.
+ Sie wird durch Extremgruppenbildung nach einer Vorhermessung begünstigt.
+ Statistische Regression ist die Tendenz extremer Messwerte zur Mitte bei einer zweiten Messung.


</quiz>
</quiz>

Aktuelle Version vom 12. Dezember 2019, 17:44 Uhr

Der folgenden Bereich enthält Fragen zur internen Validität. Alle Fragen sind Multiple Choice Fragen, d.h. es können immer mehrere Antworten richtig sein. Klicken Sie zur Beantwortung einer Frage die korrekten Antwortmöglichkeiten an. Um Ihre Ergebnisse auszuwerten, wählen Sie bitte den Button "Speichern" am unteren Ende der Seite.

Für jede vollständig richtig beantwortete Frage erhalten Sie einen Punkt. Für falsche beantwortete Fragen werden Ihnen keine Punkte abgezogen. Sie können diese Einstellung jedoch beliebig verändern. Ihre Gesamtpunktzahl finden Sie am unteren Seitenende.


  

1 Die interne Validität gibt an, ...

wie repräsentativ Untersuchungsergebnisse sind.
ob Untersuchungsergebnisse eindeutig interpretierbar sind.
ob Untersuchungsergebnisse auf andere Personen generalisiert werden können.
wie viele Versuchspersonen bei der zweiten Messung ausgefallen sind.
ob Untersuchungsergebnisse auf eine Verursachung durch die UV zurückgeführt werden können.
ob mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können.

2 Die interne Validität wird beeinflusst durch:

Interferenzen mehrfacher Behandlungen
Halo-Effekt
Zeiteinflüsse
soziale Erwünschtheit
Reifung
Statistische Regression

3 Die interne Validität wird beeinflusst durch:

Testeffekte
Hawthorne-Effekt
Experimentelle Mortalität
Veränderung der Messinstrumente
Stichprobenfehler
Auswahlverzerrung
Reaktivität der Untersuchungsbedingungen

4 Welche sind keine Einflussfaktoren auf die Interne Validität?

Testeffekte
Auswahlverzerrung
Veränderung der Messinstrumente
Reifung
Interferenzen mehrfacher Behandlungen
Statistische Regression
Stichprobenfehler
Experimentelle Mortalität
Reaktivität der Untersuchungsbedingungen
Zeiteinflüsse

5 Welches sind Einflussgrößen auf die interne Validität von psychologischen Untersuchungen?

die Tendenz der Veränderung extremer Ausgangswerte in Richtung Mittelwert
die Sensibilisierung der Vpn auf das Treatment durch eine Vorhermessung
das Skalenniveau der Messwerte
die Ausfallrate von Versuchspersonen
die Art der Zuteilung von Vpn auf die Versuchsgruppen

6 Welche Aussagen sind richtig?

Ohne ausreichende interne Validität ist die externe Validität nicht gegeben.
Maßnahmen, welche die externe Validität steigern, verringern oft die interne Validität.
Je niedriger die interne Validität, umso höher die externe Validität.
Interne Validität und externe Validität sind immer gleich hoch.
Maßnahmen, welche die interne Validität steigern, verringern oft die externe Validität.
Je höher die interne Validität, umso höher die externe Validität.

7 Auswahlverzerrungen sind...

Selektionseffekte.
Verzerrungen aufgrund von selektiven Stichproben.
Verzerrungen aufgrund der Veränderungen von Versuchspersonen (z.B. durch Lernen oder Ermüdung).
dann gegeben, wenn sich Versuchs- und Kontrollgruppen bereits vor der Untersuchung in mind. 1 relevanten Merkmal unterscheiden.
Verzerrungen aufgrund des Ausfalls von Versuchspersonen innerhalb einer langen Untersuchung.
Testeffekte.

8 Experimentelle Mortalität bezeichnet...

eine Einschränkung der internen Validität.
eine Verzerrung aufgrund von selektiven Stichproben.
einen Ausfall von Versuchspersonen z.B. durch Umzug.
Veränderungen innerhalb der Person.
eine Einschränkung der externen Validität.
das Versterben von Versuchspersonen aufgrund von gefährlichen und unethischen Experimenten.

9 In welchen Fällen können sich so genannte "experimentelle Einbußen" nachteilig auf die interne Validität einer Untersuchung auswirken?

wenn sie in Versuchs- und Kontrollgruppen unterschiedlich sind
wenn sie Versuchs- und Kontrollgruppen gleichermaßen betreffen
wenn sie nur in der Versuchsgruppe auftreten
wenn sie nur in der Kontrollgruppe auftreten

10 Selektionseffekte sind…

Verzerrungen aufgrund von selektiven Stichproben.
Verzerrungen aufgrund der Veränderungen von Versuchspersonen (z.B. durch Lernen oder Ermüdung).
Verzerrungen aufgrund des Ausfalls von Versuchspersonen innerhalb einer langen Untersuchung.
Auswahlverzerrungen.
dann gegeben, wenn sich Versuchs- und Kontrollgruppen bereits vor der Untersuchung in mindestens einem relevanten Merkmal unterscheiden.
Einflussfaktoren auf die interne Validität.

11 Reifung bezeichnet…

Veränderungen außerhalb der Person.
eine Einschränkung der externen Validität.
Veränderungen z.B. durch Lernen.
Veränderungen innerhalb der Person.
eine Einschränkung der internen Validität.
Veränderungen z.B. durch veränderte Jahreszeiten.

12 Die interne Validität von Untersuchungsergebnissen kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, unter anderem auch durch "Zeiteinflüsse" und "Reifung". Welche der folgenden Aussage(n) ist / sind korrekt?

Es sind Bezeichnungen für denselben Sachverhalt.
Zeiteinflüsse beeinflussen das Untersuchungsergebnis stark, Reifungseinflüsse dagegen nur schwach.
Zeiteinflüsse sind durch den Versuchsleiter kontrollierbar, der Einfluss der Reifung nicht.
Die Ursache der Reifung liegt in der Person, die für die Zeiteinflüsse in der Umgebung.

13 Reifung (maturation) als ein Faktor, der die Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen kann…

ist z.B. durch die Bildung einer zusätzlichen Untersuchungsgruppe zur Experimentalgruppe - einer Kontrollgruppe - zu kontrollieren.
ist ein Einfluss, der zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable einwirken kann.
wird definiert als biologisch-psychologische Veränderungen, die zwischen den Messungen innerhalb der Versuchspersonen auftreten.
bedeutet, dass die Messung an sich Einfluss auf die abhängige Variable hat.
ist die Tendenz einer Person, sich bei einer extremen Merkmalsausprägung in der Erstmessung in nachfolgenden Tests dem Gruppenmittel zu nähern.

14 Testeffekte liegen vor, wenn…

der Test selbst das zu Messende beeinflusst.
Veränderungen innerhalb der Person auftreten.
Versuchspersonen bei einer zweiten Messung ausgefallen sind.
sich die untersuchten Gruppen bereits vor der Untersuchung in einem relevanten Merkmal unterschieden haben.

15 Testeffekte können Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen. Diese Effekte…

bedeuten, dass zwischen den Meßzeitpunkten innerhalb der Versuchsteilnehmer biologisch- psychologische Veränderungen auftreten
bedeuten, dass die Messung an sich Einfluß auf die abhängige Variable hat
bedeuten, dass zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable äußere Einflüsse einwirken
kann man durch Einführung einer unbehandelten Kontrollgruppe im prä-post-Test-Design kontrollieren

16 Statistische Regression muss beachtet werden, wenn…

bei einer zweiten Messung eine Tendenz der Messwerte zur Mitte verzeichnet werden kann, die nicht auf die UV zurückzuführen ist.
Extremgruppen untersucht werden.
Lerneffekte und Ermüdungseffekte die Ergebnisse der Nachhermessung verzerren.
einige der Versuchspersonen an einer zweiten Messung nicht mehr teilnehmen.

17 Kreuzen Sie alle Bedingungen an, die notwendig sind, damit ein Regressionseffekt als Störfaktor der internen Validität in Erscheinung treten kann.

Mindestens eine Versuchsgruppe muss eine Extremgruppe sein.
Das Messinstrument darf keine perfekte Auswertungsobjektivität aufweisen.
Die Zeitabstände zwischen den Messungen müssen weit auseinander liegen.
Die Vpn müssen 2 mal gemessen werden.
Es müssen mindestens 2 Gruppen am Experiment teilnehmen.

18 Zeiteinflüsse sind…

eine Einschränkung der externen Validität.
Veränderungen z.B. durch Lernen.
Veränderungen z.B. durch veränderte Jahreszeiten.
Veränderungen außerhalb der Person.
eine Einschränkung der internen Validität.
Veränderungen innerhalb der Person.

19 Zeiteinflüsse (history) können Untersuchungsergebnisse in unerwünschter Weise mitbestimmen. Diese Effekte bedeuten, dass…

zwischen zwei zeitlich auseinanderliegenden Messungen zusätzlich zur Variation der unabhängigen Variablen auf die abhängige Variable äußere Einflüsse einwirken.
zwischen den Meßzeitpunkten innerhalb der Versuchsteilnehmer biologisch-psychologische Veränderungen auftreten.
die Messung an sich Einfluss auf die abhängige Variable hat.

20 Was gibt an, ob die Ergebnisse einer Untersuchung auf die Manipulation einer UV zurückgeführt und mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können?

Retestreliabilität
Objektivität
Externe Validität
Interne Validität

21 Interne Validität…

bezeichnet die Überlagerung von Effekten verschiedener unabhängiger Variablen und Kovariablen.
liegt immer dann vor, wenn Daten unabhängig vom Forscher zustande kommen.
bezeichnet die Generalisierbarkeit und Repräsentativität von Untersuchungsergebnissen. Das heißt, ob von dem erhobenen Verhalten auf Verhalten über die Untersuchungssituation, die Versuchspersonen und den Untersuchungszeitraum hinaus generalisiert werden kann.
gibt an, ob die Ergebnisse einer Untersuchung auf die Manipulation einer UV zurückgeführt und mögliche Störeinflüsse ausgeschlossen werden können.

22 In der Entwicklungspsychologie werden Längsschnittuntersuchungen durchgeführt, die mitunter mehr als 10 Jahre dauern (z. B. Aggressivitätsentwicklung vom Säugling bis zum Erwachsenen). An einer repräsentativen Stichprobe in der BRD sei eine derartige Studie durchgeführt worden, wobei über einen Zeitraum von 20 Jahren jährlich die Aggressivität gemessen wurde. Mit welchem/welchen der folgenden Störfaktor(en) muss man rechnen?

Änderung der Messinstrumente
Testeffekte
experimentelle Einbußen
Regressionseffekt
Selektionseffekt

23 Untersucht werden soll, ob durch ein bestimmtes Lernprogramm ein Zuwachs der Intelligenz zu verzeichnen ist. Dazu lässt man vor Versuchsbeginn die Teilnehmer(innen) einen Intelligenztest bearbeiten. Nach Absolvierung des Lernprogramms wird wiederum die Intelligenz gemessen, mit dem gleichen Verfahren, das vor Beschäftigung mit dem Lernprogramm verwendet wurde. Es zeigt sich ein Anstieg des durchschnittlichen IQ von 104 auf 112 Punkte.

Im angeführten Beispiel sind Zeiteffekte (history) kontrolliert.
Im angeführten Beispiel sind Reifungseffekte (maturation) kontrolliert.
Um die Verbesserung des IQ auf das Lernprogramm zurückführen zu können, ist eine Kontrollgruppe erforderlich.
Aus diesem Ergebnis kann man nicht eindeutig schließen, dass das durchgeführte Lernprogramm zu einer Erhöhung des IQ führt.
Im angeführten Beispiel sind Testeffekte (testing) kontrolliert.
Aus diesem Ergebnis kann man eindeutig schließen, dass das durchgeführte Lernprogramm zu einer Verbesserung des IQ führt.

24 Welche Aussage charakterisiert den nachfolgenden Versuchsplan zutreffend? IntVal27.jpg

Die Nachmesswerte sind nicht interpretierbar, weil die Vormesswerte fehlen.
Der Versuchsplan ist intern valide.
Es kann eine bitone Beziehung zwischen UV und AV untersucht werden.

25 Welche Aussage(n) charakterisiert/charakterisieren den nachfolgenden Versuchsplan zutreffend? IntVal28.jpg

AV: Reaktionszeit; X1: 0,3‰ Blutalkoholkonzentration; X2: 0,8‰ Blutalkoholkonzentration; X3: 1,8‰ Blutalkoholkonzentration

Mit diesem Versuchsplan kann geprüft werden, ob eine bitone Beziehung zwischen UV und AV existiert.
Es kann eine tritone Beziehung zwischen UV und AV untersucht werden.
Die Nachmesswerte sind nicht interpretierbar, weil die Vormesswerte fehlen.
Der Versuchsplan ist intern valide.

26 Was versteht man unter statistischer Regression als Störfaktor der internen Validität?

Sie wird durch Extremgruppenbildung nach einer Vorhermessung begünstigt.
Statistische Regression ist die Tendenz extremer Messwerte zur Mitte bei einer zweiten Messung.
Statistische Regression bedeutet, dass die Messwerte auf frühere Erlebnisse und Vorgänge zurückzuführen sind.