Geschichte - Block 2

Aus eLearning - Methoden der Psychologie - TU Dresden
Version vom 12. Oktober 2019, 20:07 Uhr von Tatjana (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

zurück zu Übungen
Navigation

Die folgenden Fragen beschäftigen sich mit geschichtlichen Grundlagen der Psychologie und verschiedenen philosophischen Strömungen. Dazu stehen Ihnen 3 Fragenblöcke zur Verfügung. Sie bearbeiten aktuell den zweiten von drei Blöcken. Alle Fragen sind Multiple Choice Fragen, d.h. es können immer mehrere Antworten richtig sein. Klicken Sie zur Beantwortung einer Frage die korrekten Antwortmöglichkeiten an. Um Ihre Ergebnisse auszuwerten, wählen Sie bitte den Button "Speichern" am unteren Ende der Seite.

Für jede vollständig richtig beantwortete Frage erhalten Sie einen Punkt. Für falsche beantwortete Fragen werden Ihnen keine Punkte abgezogen. Sie können diese Einstellung jedoch beliebig verändern. Ihre Gesamtpunktzahl finden Sie am unteren Seitenende.


  

1 Was forderte William von Ockham mit seiner Sprachkritik?

Die Auflösung des Irrtums, dass Dinge, die wir benennen, zwangsläufig existent sind
Begriffe sollen nicht ohne Notwendigkeit vermehrt und gebraucht werden
Den konsequenten Gebrauch des Nominalismus
Das direkte Benennen von Gott

2 Descartes schaffte mit seinem ontologischen Dualismus...

die Basis für die mechanistische Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts.
die Basis für die Einheit von Geistigem und Lebendigem.
die Basis für die Trennung von Nominalismus und Realismus.
die Basis für die heutige Trennung von Geistes- und Naturwissenschaften.

3 Nach Francis Bacon ist die Erkenntnisfähigkeit des Menschen eingeschränkt durch...

begriffliche Diskussionen.
Zerrbilder.
geistliche Idole.
den idola sapiens.

4 Das von Francis Bacon aufgeführte Zerrbild ‘‘idola tribus‘‘ beschreibt...

den kulturellen Einfluss auf die menschliche Erkenntnisfähigkeit.
den Einfluss der menschlichen Triebe.
den Einfluss des Unterbewussten.
den Einfluss der Sprache.

5 Warum war Francis Bacon Gegner von begrifflichen Diskussionen?

wegen Zerrbildern wie den ‘‘idola fori‘‘
wegen des fälschlichen Realismus im Sprachgebrauch statt des Nominalismus
weil man durch Sprache nicht zur Naturbeherrschung gelangt

6 Welchen Nutzen hatte die Wissenschaft im 17.Jahrhundert nach Francis Bacon?

Verfeinerung des kopernikanischen Weltbildes
Menschliche Fehlbarkeit beweisen
Naturbeherrschung durch Anpassung an die Natur
Naturbeherrschung durch Sieg über die Natur

7 Francis Bacon versteht unter Empirismus...

die gesuchte Erfahrung.
das aktive Eingreifen in die Natur zu Beobachtungszwecken.
die zufällige Erfahrung.
das reine Beobachten der Natur und exakte Dokumentation.

8 Welchen Erkenntnisweg nutze Francis Bacon?

Induktion und Deduktion
Dialektik
Induktion
Deduktion

9 Galileo Galilei konnte durch empirische Untersuchungen…

das Gravitationsgesetz formulieren.
den Descartschen Dualismus wiederlegen.
das von der Kirche gelehrte kopernikanische Weltbild widerlegen.
Hinweise für eine heliozentrisch angeordnete Welt finden.

10 Mit seiner Verfeinerung des kopernikanischen Weltbildes durch Ellipsen hat Johannes Keppler erstmals…

deduktiv geforscht.
Umlaufbahnen berechnen können.
technische Geräte zur Erforschung nutzen können.
ein mathematisches Modell auf empirische Befunde angewandt.

11 Johannes Keppler wurde mit seiner Arbeitsweise ein Vorbild für die naturwissenschaftlich orientierte Psychologie des 20.Jahrhunderts. Warum?

Er arbeitete mit physikalischen Modellen
Er kombinierte Empirie und mathematische Modellarbeit
Er bediente sich ausschließlich der Empirie als Basis des Theoretisierens
Er bediente sich objektiver technischer Geräte

12 Im 16. und 17. Jahrhundert...

wurde durch immer weitere technische Fortschritte eine Ausweitung der Erkenntnis gefordert.
wurde die menschliche Fehlbarkeit geleugnet.
wurde der akzeptierte Dualismus Basis für die mechanische Untersuchung der materiellen Welt.
wurde verstärkt empirisch geforscht.

13 Isaac Newton...

postulierte das Primat der Relation.
schaffte mit seiner naturwissenschaftlichen Arbeit die Basis für die klassische Mechanik.
verstärkte durch seine Arbeit die Vorstellung eines deterministischen Weltbildes.
lehnt die Vorstellung des absoluten Raums und Zeit ab.

14 Welche Aussage(n) ist/sind korrekt?

Das Primat der Relation wurde im 19.Jahrhundert von Newtons Vorstellungen des absoluten Raumes und Zeit abgelöst
Raum und Zeit wurden lange Zeit als ‘‘Prädikate Gottes‘‘ angesehen
G.W. Leibnitz lehnte den absoluten Raum und Zeit ab.
Das kopernikanische Weltbild prägte die Physik über 200 Jahre hinweg

15 Was versteht Gottfried Wilhelm Leibnitz unter dem Primat der Relation?

Raum und Zeit sind absolut
Raum und Zeit sind nicht absolut
Raum entsteht durch die Relation von zeitgleichen Gegenständen
Zeit entsteht durch die Relation von raumgleich angeordneten Objekten

16 Was versteht G.W. Leibnitz unter der ‘‘prästabilisierten Harmonie von Monaden‘‘?

Monaden sind kleinste Einheiten, die sowohl Leib als auch Seele sein können. Leib und Seele sind voneinander abhängig, da die Seele den Leib zu Beginn seiner Existenz stabilisiert.
Monaden sind kleinste unabhängige Einheiten, die sowohl Leib als auch Seele sein können. Um Leib und Seele zu stabilisieren, werden die Monaden in regelmäßigen Abständen harmonisiert.
Monaden sind kleinste voneinander unabhängige Einheiten, die sowohl Leib als auch Seele sein können. Um Leib und Seele in den gleichen Takt zu bekommen, werden sie „prästabilisiert“, also zu Beginn ihrer Existenz synchronisiert.

17 Was ist KEIN Assoziationsgesetz von David Hume?

Kontiguität (raum-zeitliche Nähe)
Ähnlichkeit
Ähnlichkeit als Spezialfall der Kontiguität
Verursachung als Spezialfall der Kontiguität

18 Was versteht David Hume unter Sensualismus?

die partikulare Idee entsteht durch Denken und beeinflusst die Sinneswahrnehmung
Erkennen und Handeln basieren auf Gewohnheit
die wahrgenommene Ähnlichkeit zweier Objekte beruht auf Erfahrung
durch unsere Sinne erfahren wir Dinge, die wir als partikulare Ideen abspeichern

19 Nach David Hume…

dient der Erkenntnisapparat dem Handeln.
können wir die Realität nicht direkt erkennen.
können wir die Realität direkt über unsere Sinne wahrnehmen.
ist der Erkenntnisapparat unabhängig von Gewohnheiten.
abstrahieren wir partikulare Ideen zu Wörtern.

20 Welche Aussage(n) hätte von David Hume stammen können?

Die Welt ist für jedes Individuum ein anderes Konstrukt partikularer Ideen.
Die Welt ist vollständig materialistisch.
Es gibt keine Realität. Es gibt nur partikulare Ideen in unserem Geiste.
Alle Geschehnisse basieren auf Naturgesetzen, es gibt keine göttliche Verursachung.